Bally LED-Anti-Flacker-Lösung

Wenn in Bally Pinballs LEDs anstelle von Standardbirnen verwendet werden, sind die LEDs dafür bekannt zu 'flimmern'. Die übliche Lösung dafür ist, einen zusätzlichen Widerstand an jede LED zu löten oder spezielle LEDs zu verwenden, die diesen Widerstand bereits integriert haben.

Diese Lösung verwendet einen günstigen PIC (der mit der bereitgestellten 'hex'-Datei programmiert werden muss)

Falls du keinen PIC-Programmer hast, empfehle ich einen PICKIT3.

Der PIC verändert das Timing der Lamptreiber, indem er das Zero-Cross-Signal verzögert. Für Interessierte findet sich am Ende dieser Seite eine ausführliche Beschreibung.

Hinweis: Bei Verwendung meiner LISY35 oder BallyFA Ersatz-MPUs ist diese Lösung bereits enthalten.

Anti-Flicker-Modul
eingebaut in eine Bally MPU

Das Anti-Flicker-Modul wird an der ursprünglichen Position von 'U14' platziert

Setze den Jumper auf Position 'A', um das Modul zu aktivieren. Mit Position 'B' wird das Modul deaktiviert, falls du keine LEDs mehr verwenden möchtest. (normale Glühbirnen leuchten bei aktiviertem Modul etwas dunkler).

Zusätzlich zur PCB benötigst du den (programmierten) PIC (PIC12F1612 oder PIC12F683), zwei Adapterstreifen, einen 100nF Kerko und einen IC-Sockel.

Du musst U14 (4049B) auslöten und durch einen IC-Sockel ersetzen. Das Anti-Flicker-Modul wird als 'Huckepack'-PCB in diesem Sockel platziert und verwendet den originalen U14 weiter.

Verschiedene Module sind für Bally, Stern und Alltek MPU erhältlich.

Mod für Geräte mit Solenoid-Erweiterungsplatinen

Bei Geräten mit Solenoid-Erweiterungsplatinen musst du eine kleine Modifikation an der Erweiterungs-PCB vornehmen, damit sie zusammen mit meinem Anti-Flicker-Modul funktioniert!

Erforderliche Modifikation: zusätzlicher 47uF/25V Kondensator plus 1N4148-Diode.

Gerber-Daten für verschiedene PCBs

LED ohne Anti-Flicker-Lösung

LED mit Anti-Flicker-Lösung

Funktionsprinzip